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Wie läuft eine Tantramassage ab?

Der Ablauf einer professionellen Tantramassage folgt einem Muster, ist aber trotzdem jedesmal anders (was ist eine Tantramassage?). Eine Tantramassage ist jedesmal ein neues Erlebnis, dennoch möchte ich beschreiben, wie eine Tantramassage abläuft.

Nimm Dir genug Zeit für Deine Tantramassage. Es ist wichtig, dass Du Dich mit allen Sinnen auf die Massage einlassen kannst und nicht unter (Zeit-)Druck stehst. Professionelle Masseur*Innen nehmen sich ebenfalls viel Zeit für ihre Gäste (woran erkenne ich eine seriösese Tantramassage?).

Das Vorgespräch

Ein/e professionelle Tantramasseur*in nimmt sich auf jeden Fall Zeit für ein ausführliches Vorgespräch. Du besprichst, wesalb Du überhaupt eine Tantramassage gebucht hast und was Deine Erwartungen sind, ob Du bereits Erfahrung hast, und ob medizinische Einschränkungen vorliegen.

Das Vorgespräch hilft der massierenden Person, sich auf Dich einzulassen. Da die Massage sehr intim ist, ist es wichtig, dass Deine Erwartungen und Wünsche klar sind.

Danach ziehst Du Dich um

In einem professionellen Tantra-Institut hast Du danach Gelegenheit, Dich ins Badezimmer zurückzuziehen. Bitte nutze die Gelegenheit und dusche Dich dort. Die Masseur*In wird Dir danken!

Nach der Dusche kannst Du Dir das bereitliegende Umhängetuch umziehen. Den Lunghi bindest Du Dir einfach um. Darunter trägst Du nichts.

Die massierende Person wird sich in der Zwischenzeit ebenfalls umgezogen haben und trägt auch einen Lunghi.

Das Begrüssungsritual

Die eigentliche Massage beginnt mit einem Begrüssungsritual. Dabei kannst Du all Deine Alltagsgedanken und Sorgen ablegen. Sei einfach Dich selbst und lasse Dich auf das Ritual ein.

Die massierende Person wird Dich sanft anleiten. Vermutlich achtet sie darauf, dass Du ruhig und tief atmest. Das hilft Dir, Dich auf die Massage vorzubereiten.

Die eigentliche Massage

Die Massage findet klassisch auf einem Futon am Boden statt. Meistens legst Du Dich zuerst auf den Rücken. Du schliesst die Augen und konzentrierst Dich auf Deine Atmung.

Die Tantramassage ist jedesmal ein neues Erlebnis. Deshalb gibt es keinen fixen Ablauf, der wie einprogrammiert abläuft. Im Gegenteil: Eine Tantra-Massage ist eine sehr intuitive Massage. Die massierende Person wird sich auf Dich und Deine Körperreaktionen einlassen (hier kannst Du Erfahrungsberichte lesen).

Vielleicht streicht Dein/e Masseur*in mit warmem Massageöl, sanften Händen und Federn zuerst über Deine Arme und Beine. Diese ungewohnten Berührungen wecken all Deine Sinne. Lass Dich überraschen!

Du darfst einfach geniessen. Eine Gegenleistung wird nicht erwartet. Es ist auch nicht erwünscht, dass Du Deine Masseurin anfasst.

Ab einem gewissen Punkt des Rituals fallen Eure Lunghis, und Du und Dein/e Masseur*in sind beide nackt.

In der Tantramassage wird auch Dein Intimbereich miteinbezogen. Es ist völlig normal und auch erwünscht, dass bei der Massage Deiner Yoni oder Deines Lingams auch sexuelle Energie aufkommt. Du darfst auch diese Gefühle geniessen.

Auch ein Orgasmus darf selbstverständlich geschehen. Der Orgasmus ist zwar nicht das Ziel Deiner Tantramassage, aber sind herzlich willkommen. Geniesse es!

Bei einer Tantra Massage kann es auch zu Tränen oder heftigen Emotionen kommen, die Du so nicht erwartet hättest. Sie dürfen sein. Dein/e Masseur*in wird Dich auffangen.

Der Abschluss

Die Massage klingt saft aus. Dein/e Masseur*in deckt Dich mit dem Lunghi zu. Nun lässt sie Dich für einige Momente alleine. Geniesse einfach den Moment und lasse Deine Emotionen ausklingen.

Nach wirst Du Gelegenheit haben, zu duschen und Dich umzuziehen. In einem abschliessenden Gespräch kannst Du über Deine Emotionen sprechen.

Hast Du Lust auf eine Tantra-Massage bekommen? Bei uns findest Du eine Liste mit seriösen Tantra-Studios in Deiner Nähe.

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